
Zwischen Heimat und Tour de France
Noch liegt der Mont Ventoux einige Wochen entfernt, als Liane Lippert uns am BLACKROLL Headquarter in Bottighofen besucht. Sie ist für wenige Tage zurück in ihrer Heimat Friedrichshafen – auf der anderen Seite des Bodensees und dort, wo einst ihre erfolgreiche Karriere auf dem Rennrad begann.
Liane spricht von der bevorstehenden Tour de France Femmes, den unsichtbaren Monaten der Vorbereitung und den Momenten, für die sich all die Arbeit lohnt.


Hoch hinaus
Die Atmosphäre im schweizerischen Bottighofen ist entspannt. Doch sobald Liane über die Tour spricht, ist ihre Vorfreude spürbar: auf die Herausforderung, sich bei der anspruchsvollsten Ausgabe des Rennens zu beweisen und mit den besten Fahrerinnen der Welt zu messen.
Mit dem legendären Mont Ventoux erreicht die Tour de France Femmes in diesem Jahr nicht nur ihren höchsten Punkt, sondern auch ein neues sportliches Niveau.
„Mit dem Mont Ventoux machen wir noch einmal einen richtigen Schritt für den Frauenradsport, dieser Berg hat uns bisher noch gefehlt. Die Tour ist immer hart, egal, welche Strecke gefahren wird.
Jeder kommt in Topform. Man muss 100 Prozent haben, sonst braucht man gar nicht erst mitzumischen.“
Mythos Mont Ventoux
- 1.910 Meter hoch
- 15,7 Kilometer Schlussanstieg
- Durchschnittlich 8,8 % Steigung
- Legendärer Tour-Berg mit kargen Hängen und unberechenbaren Winden
- Erstmals Bergankunft der Tour de France Femmes
Was man von außen nicht sieht
Während unseres Shootings sprechen wir vor allem über das, was den sichtbaren Rennmomenten vorausgeht: Monate voller Training, Ernährung, Schlaf und Regeneration.
„Von außen sieht man wahrscheinlich gar nicht, was alles dahintersteckt und wie viel Arbeit es wirklich ist. Man muss sich an den Ernährungsplan halten. Man muss trainieren, auch wenn man morgens aufwacht und eigentlich keine Lust hat.“
Dass sich diese Disziplin auszahlen kann, bewies Liane 2023 mit ihrem Etappensieg bei der Tour de France Femmes. Damit wurde sie zur ersten deutschen Etappensiegerin der modernen Tour.


Was es für gute Beine im richtigen Moment braucht
Inzwischen legt Liane noch bewusster Wert auf die Erholung zwischen den Belastungen.
„Was ich am stärksten verändert habe, ist, dass ich heute mehr Wert auf meine Erholung lege – vor allem auf den Schlaf.“
Ihre Routinen begleiten sie auch unterwegs von Hotel zu Hotel:
„Das RECOVERY PILLOW habe ich immer dabei, damit ich möglichst viel Schlaf und Erholung bekomme.
Vor dem Schlafengehen gehe ich noch kurz in die COMPRESSION BOOTS und nutze die FASCIA GUN, um meine Beine auf den nächsten Tag vorzubereiten.“
Der Antrieb
„Wenn man auf dem Podium steht oder gewinnt, weiß man wieder, wofür man das alles macht. Das treibt mich an – auch an den Tagen, an denen ich keine Lust auf das Training habe.“
Bei der Tour geht es Liane jedoch nicht nur um den eigenen Erfolg:
„Ich versuche, auf den Etappen meine Möglichkeiten zu nutzen. Aber das große Ziel ist die Gesamtwertung. Wenn wir dort etwas erreichen, freue ich mich genauso für die anderen – weil es am Ende ein Teamerfolg ist.“
Wenn die Straße am Mont Ventoux steiler und die Luft dünner wird, zeigt sich, was von all den Stunden geblieben ist, die von außen kaum jemand sieht.
Und vielleicht wartet oben wieder einer dieser Momente, für die Liane das alles macht.


