
Der Januar hält für Deutschlands beste Handballer gleich das Highlight des Jahres bereit. Die Männer Handball Europameisterschaft vom 15. Januar bis zum 01. Februar in Schweden, Dänemark und Norwegen ist für Julian Köster bereits das sechste Großturnier als Nationalspieler. Die Erwartungen an die Mannschaft? Wie immer groß -das Halbfinale ist laut Bundestrainer Gislason das Ziel. Julian weiß, mit dem Druck umzugehen und blickt der Herausforderung entgegen: „Ich freue mich extrem auf die bevorstehende Europameisterschaft. Auch wenn es das bislang schwerste Turnier ist, das wir vor der Brust haben. Die Vorfreude ist riesig, eine 10/10!”
Julians BLACKROLL® Essentials bei der EM
Während des Turniers kommt auf die deutsche Mannschaft in den nächsten Wochen eine enorme körperliche wie mentale Belastung zu. In kurzer Zeit muss Julian, der zu den absoluten Leistungsträgern zählt, viele Minuten auf dem Parkett bestreiten. Dabei zeichnet ihn seine große Leidenschaft und Wille aus, in den entscheidenden Momenten dem Team zu helfen.
Umso wichtiger, dass Julian bewusst zwischen An- und Entspannung wechseln kann und seinem Körper die nötige Ruhe und Regeneration gibt. „Neben der Performance auf dem Feld, ist die Regeneration einer der wichtigsten Bestandteile bei so einem Turnier. Wir spielen jeden zweiten Tag. Wenn man da die Zeit zwischen den Spielen nicht nutzt, um richtig zu regenerieren, kommt man nicht an sein Leistungslimit,” sagt Julian.
Neben gutem Essen zählt der 25-Jährige erholsamen Schlaf zu seinen Quellen, aus denen er wieder neue Kraft schöpfen kann. Dafür setzt er auf das RECOVERY PILLOW, das er selbstverständlich auch während der EM dabei hat. Zusätzlich gehe er regelmäßig zu den Physiotherapeuten des DHB-Teams, um Blessuren zu minimieren oder möglichen Muskelverhärtungen vorzubeugen.


Aktive Regeneration spielt auch eine wichtige Rolle, „nach den Spieltagen haben wir immer noch ein leichtes Krafttraining in Absprache mit unserem Athletiktrainer.” Außerdem sind in Julians Tasche stets die Faszienrolle, LOOP-Bänder sowie die FASCIA GUN.
Sein Tipp, um müde Beine schnell wieder frisch und erholt für das nächste Spiel zu machen: Die COMPRESSION BOOTS. „In den BOOTS kann ich gut abschalten und tue meinem Körper dabei noch etwas Gutes.”
Leistungspeak ab dem ersten Spiel
Bereits zum Start warten auf die DHB-Auswahl mit Österreich, Spanien und Serbien keine Leichtgewichte des Handballs. „Wir haben eine schwere Gruppe erwischt, danach wird es nicht einfacher. Unser Ziel ist es, von Anfang an sehr gut reinzustarten und ohne Verlustpunkte in die Hauptrunde einzuziehen.”
„Das genieße ich sehr und bringt mich runter.”
Julian hat Routinen entwickelt, um trotz der wachsenden Aufmerksamkeit weiterhin im Gleichgewicht zu bleiben.
„Ein klarer Kopf ist wichtig. Um mich abzulenken, lese ich sehr gerne“, verrät er. Er habe eigentlich auf jeder Reise oder Auswärtsfahrt ein Buch dabei – sehr häufig, auch jetzt wieder, eines von Sebastian Fitzek, dieses Mal ist es ‚Die Einladung‘.
„Außerdem bin ich ein absoluter Kaffee-Liebhaber, der uns hier in der Nationalmannschaft verbindet. Wir sitzen oft zusammen und quatschen bei einem Kaffee, das genieße ich sehr und bringt mich runter.”


Wie eine Euphorie entstehen kann
Vorbilder für den großen Wurf könnten die WM-Heldinnen sein. Die Deutschen Handballerinnen zeigten bei der vergangenen Weltmeisterschaft, mit welcher Energie und Geschlossenheit der Weg bis ins Finale führen kann. Auch Julian hat das Turnier verfolgt: „Das war ein fantastisches Turnier, das die Frauen gespielt haben. Man hat gemerkt, wie gut das Team die Stimmung aufgenommen hat. Sie haben sich als echte Einheit, als Team in einen richtigen Rausch gespielt. Diesen Teamspirit wollen wir auch erreichen und uns in einen Rausch spielen.”
Trust the Process
Im Vorfeld des Turniers ist Julian sehr fokussiert. Im kommenden Sommer steht der Wechsel vom VfL Gummersbach zum deutschen Rekordmeister, dem großen THW-Kiel, an.
„Ich bin der Meinung, dass es in meiner Handball Karriere nicht den einen entscheidenden Moment gibt, sondern es immer um Entwicklungen geht, und für die Entwicklungen bin ich ganz allein selbst verantwortlich. Ich habe früh gelernt, dass man für seine Ziele arbeiten muss.”
Das Julian trotz großer Highlights, wie die Silbermedaille bei Olympia in Paris, fleißig und demütig bleibt, zeigen seine Extraeinheiten nach dem Training. Dabei feilt er alleine in der Halle auch an seinem Wurf - auf Weltklasseniveau muss er immer wieder neue Varianten in sein Repertoire einbauen, um weiterhin zu performen. Er ist im Verein und in der Nationalmannschaft eine feste Größe in Abwehr und Angriff. Mit 25 Jahren und 73 Länderspielen zählt er in dem jungen aufstrebenden DHB-Team bereits zu den routinierten Spielern.
Damit sein Weg weiterhin steil nach oben verläuft, weiß er, welche nächsten Schritte nötig sind. Dazu zählt auch der Wechsel nach Kiel.
„Der Wechsel war keine leichte Entscheidung, aber ich bin bereit diesen Schritt zu gehen. Es wird mich besser machen, sowohl sportlich als auch auf persönlicher Ebene. Das ist immer mein Anspruch.”
Die Jagd nach dem Titel
Am Donnerstag, den 16. Januar, startet die DHB-Auswahl mit Julian Köster im ersten Gruppenspiel gegen Österreich in die Handball EM. BLACKROLL® drückt Julian Köster und dem Team die Daumen, wenn er sich der nächsten großen Herausforderung stellt, der Jagd nach Gold.


