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Sit-to-Stand-Test: Wie oft du aufstehen kannst, sagt viel über deine Gesundheit aus

veröffentlicht von Dr. Lutz Graumann in Sport am 07.08.2026
Lutz Graumann
Dr. Lutz Graumann

Hinsetzen und wieder aufstehen sind so alltägliche Tätigkeiten, dass wir leicht vergessen, dass es sich dabei um körperliche Bewegungsabläufe handelt, bei denen Kraft, Koordination und Mobilität entscheidend sind. Mit dem Sit-to-Stand-Test kannst du schnell herausfinden, wie es um deine funktionelle Fitness steht.

In der Longevity-Forschung dient dieser Test zudem als hilfreiches Tool, um altersbedingten Abbau von Leistungswerten zu ermitteln. Wie du den Sit-to-Stand-Test korrekt durchführst, welche Normwerte gelten und mit welchen Übungen du dich verbessern kannst, erfährst du hier.

Kurz zusammengefasst

  • Einfacher Selbsttest: Der Sit-to-Stand-Test misst, wie oft du in 30 oder 60 Sekunden vom Stuhl aufstehen kannst. Er zeigt deine funktionelle Fitness, Beinkraft und Balance.
  • Altersabhängige Normwerte: Für 60- bis 64-Jährige gelten 40+ Wiederholungen (Männer) bzw. 35+ (Frauen) in 60 Sekunden als gut.
  • Frühwarnsystem für Mobilitätsverlust: Der Test kann schleichenden Kraft- und Beweglichkeitsabbau aufzeigen, bevor Alltagsbewegungen wie Treppensteigen zur Herausforderung werden.
  • Schneidersitz-Variante: Der Sitting-Rising-Test (ohne Hände aus dem Schneidersitz aufstehen) gilt in der Longevity-Forschung als Prädiktor für Mortalität – weniger als 8 Punkte erhöhen das Risiko.
  • Verbessere dich: Mit gezieltem Krafttraining (Squats, Step-ups), Mobilitätsübungen (Deep Squat Hold) und Faszienrollen kannst du deine Leistung zuverlässig steigern.
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Was ist der Sit-to-Stand-Test?

Beim Sit-to-Stand-Test stehst du innerhalb einer vorgegebenen Zeit so oft wie möglich von einem Stuhl auf und setzt dich wieder hin. Je nach Variante zählst du deine Sitz-zu-Stand-Bewegungen innerhalb von 30 oder 60 Sekunden.

Anhand von medizinisch ermittelten Normwerten kannst du an deinem Ergebnis abschätzen, ob du dich in deiner Altersgruppe im Normbereich befindest, oder ob du Anzeichen von verminderter Leistungsfähigkeit hast.

Der Sit-to-Stand-Test ist erstmals 1985 von amerikanischen Forschenden entwickelt worden, um die Beinmuskelkraft von älteren Patientinnen und Patienten zu bewerten (Csuka & McCarty, 1985). Seitdem wird er unter anderem in der Longevity-Forschung verwendet und gilt als zuverlässiger Fitness-Indikator für Muskelkraft, Flexibilität, Balance und Körperzusammensetzung (Araújo et al., 2025).

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Durchführung: So funktioniert der Sit-to-Stand-Test

Du kannst den Sit-to-Stand-Test sehr leicht in kurzer Zeit durchführen. Dafür brauchst du lediglich einen Stuhl und eine Stoppuhr. Für möglichst genaue Messwerte solltest du einige Punkte bei Vorbereitung und Durchführung beachten.

Vorbereitung und Testaufbau

Der Stuhl, auf dem du den Sit-to-Stand-Test durchführst, sollte eine Sitzhöhe haben, bei der deine Knie möglichst rechtwinklig sind und deine Füße fest auf dem Boden stehen. Eine Höhe von ca. 43 cm ist in der Regel ausreichend. Der Stuhl sollte an einer Wand gesichert sein und keine Armlehnen haben. Du kannst den Test barfuß oder in Schuhen mit ebenen Sohlen durchführen.

Schritt-für-Schritt-Durchführung

  • Startposition: Sitze mit möglichst geradem Rücken auf dem Stuhl, ohne dich anzulehnen. Die Füße sollten schulterbreit auf dem Boden stehen, die Knie etwa 90 Grad angewinkelt. Wichtig: Die Hände dürfen nicht benutzt werden. Verschränke sie über Kreuz und lege die Handinnenflächen auf Brust oder Schultern.
  • Aufstehen: Achte bei der Aufstehbewegung darauf, dass du dich nicht abstützt. Beine und Rücken sollten gerade sein, die Knie durchgedrückt, bevor du dich wieder hinsetzt.
  • Hinsetzen: Begib dich so schnell wie möglich wieder in die Ausgangs-Sitzposition, ohne dich mit den Händen oder anderen Körperteilen abzustützen.
  • Zeit stoppen: Lass einen Timer oder eine Stoppuhr für 30 oder 60 Sekunden laufen. Idealerweise hast du eine Person, die die Zeit für dich misst, und deine Sitz-Aufsteh-Bewegungen zählt.
  • Ergebnis: Einmal Aufstehen und Hinsetzen zählt als eine Bewegung. Dein Messwert ist die Anzahl der Bewegungen in der vorgegebenen Zeit.

30 Sekunden oder 60 Sekunden?

Der Sit-to-Stand-Test kann in 30 oder 60 Sekunden absolviert werden. Die 30-sekündige Variante ist dabei besser für ältere Personen geeignet, die bereits mit Bewegungseinschränkungen und Altersleiden zu tun haben. Die einminütige Variante kann hingegen auch als Fitnessindikator für jüngere Personen dienen.

Sit-to-Stand-Test im Schneidersitz

Eine anspruchsvollere Variante des Sit-to-Stand-Test ist der Sitting-Rising-Test, bei dem du möglichst ohne Hände aus dem Schneidersitz aufstehst.

Setze dich dafür im Schneidersitz auf den Boden. Stehe auf, ohne deine Hände, Knie oder Unterarme zur Unterstützung zu nutzen. Setze dich wieder hin – ebenfalls ohne Abstützen. Du startest mit 10 Punkten und verlierst für jede Unterstützung (z. B. Hand auf dem Boden, Knie aufsetzen) 1 Punkt. Ein Wert unter 8 Punkten ist mit einem erhöhten Mortalitätsrisiko assoziiert.

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60 Sekunden Sit-to-Stand-Test: Leistungswerte nach Alter und Geschlecht

Wie gut dein Sit-to-Stand-Test-Messwert im Vergleich zu deiner Altersgruppe einzustufen ist, kannst du in dieser Tabelle nachschauen. Die Zahlen basieren auf Auswertungen einer Schweizer Studie von 2013, bei der rund 7.000 Personen getestet worden sind, um allgemeine Richtwerte zu ermitteln (Strassmann et al., 2013).

Männer

Alter

Sehr schwach

Unterdurchschnittlich

Durchschnitt

Sehr gut

Außerordentlich gut

20–24

27

41

50

57

72

25–29

29

40

48

56

74

30–34

28

40

47

56

72

35–39

27

38

47

58

72

40–44

25

37

45

53

69

45–49

25

35

44

52

70

50–54

24

35

42

53

67

55–59

22

33

41

48

63

60–64

20

31

37

46

63

65–69

20

29

35

44

60

70–74

19

27

32

40

59

75–79

16

25

30

37

56

Frauen

Alter

Sehr schwach

Unterdurchschnittlich

Durchschnitt

Sehr gut

Außerordentlich gut

20–24

31

39

47

55

70

25–29

30

40

47

54

68

30–34

27

37

45

51

68

35–39

25

37

42

50

63

40–44

26

35

41

48

65

45–49

25

35

41

50

63

50–54

23

33

39

47

60

55–59

21

30

36

43

61

60–64

20

28

34

40

55

65–69

19

27

33

40

53

70–74

17

25

30

36

51

75–79

13

22

27

30

43

Dein Wert liegt unter dem Durchschnitt? Das ist ein Startpunkt, kein Urteil.

Der Sit-to-Stand-Test misst zwei Dinge gleichzeitig: Wie viel Kraft deine Beine aufbringen und wie frei sich Hüfte, Knie und Sprunggelenk dabei bewegen. Ein unterdurchschnittlicher Wert sagt dir nicht, welcher der beiden Faktoren limitiert – deshalb lohnt sich ein Training, das beide Seiten abdeckt.

Genau dafür ist das Home Fitness Set gedacht: Faszientools für die Mobilität, Fitnessband für die Kraft. Damit deckst du beide Hebel ab, ohne dir die Tools einzeln zusammenzusuchen.

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30 Sekunden Sit-to-Stand-Test: Leistungswerte für Menschen im Alter ab 60

Personen im fortgeschrittenen Alter können mit Hilfe des Sit-to-Stand-Tests feststellen lassen, ob sie an größerem Funktionsverlust in ihrem Bewegungsapparat leiden. 

Sind die Ergebnisse unter den Vorgaben, besteht ein erhöhtes Risiko für Stürze und eine höhere Wahrscheinlichkeit für Sarkopenie, also altersbedingtem Kraftverlust.

Die Zahlen basieren auf den Empfehlungen des US Centers for Disease Control and Prevention (U.S. Centers for Disease Control and Prevention, 2017).

Alter

Männer

Frauen

60–64

< 14

< 12

65–69

< 12

< 11

70–74

< 12

< 10

75–79

< 11

< 10

80–84

< 10

< 9

85–89

< 8

< 8

90–94

< 7

< 4

Wer beim 30-Sekunden-Test unter den Richtwerten liegt, profitiert am meisten von einem strukturierten Programm statt von einzelnen Übungen. Kraft, Mobilität und Gleichgewicht bauen aufeinander auf – die Reihenfolge und Dosierung entscheiden über den Fortschritt.

Die Online-Präventionskurse von BLACKROLL sind ZPP-zertifiziert und lassen sich flexibel von zuhause absolvieren. Wie die Kostenübernahme durch die Krankenkasse funktioniert, erklären wir dir im Artikel zu Präventionskursen.

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Was der Sit-to-Stand-Test über deine Gesundheit aussagt

Der Sit-to-Stand-Test kann dir Auskunft über Kraft, Balance, Herz-Kreislauf-System und Mobilität im Alltag geben und als schneller Performance-Check dienen.

Test für Beinmuskulatur, Balance, kardiovaskulärer Gesundheit

Beim Aufstehen arbeiten mehrere Systeme zusammen: Deine Beinmuskulatur – vor allem Quadrizeps und Gesäßmuskulatur – muss dein Körpergewicht nach oben bewegen. Gleichzeitig brauchst du Balance und Koordination, um die Gewichtsverlagerung kontrolliert zu meistern. Wiederholte Aufsteh-Bewegungen fordern zudem dein Herz-Kreislauf-System. Studien zeigen, dass Menschen mit größerem Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen oft niedrigere Werte erreichen (Wang et al., 2022).

Früher Marker für Mobilitätsverlust oder Kraftabbau

Der Sit-to-Stand-Test kann Einsichten darüber geben, ob du im fortgeschrittenen Alter Beweglichkeit und Kraft abbaust. Sind deine Werte für deine Altersgruppe unterdurchschnittlich und verschlechtern sich innerhalb eines Jahres deutlich, ist das ein Zeichen, dass du aktiv gegen den Leistungsabbau vorgehen solltest.

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So verbesserst du deine Sit-to-Stand-Leistung

Du bist nicht zufrieden mit deinen Ergebnissen? Dann nimm dies zum Anlass, deine Leistung zu verbessern – mit gezielten Übungen kannst du innerhalb weniger Wochen spürbare Resultate erzielen und deine Alltags-Performance steigern.

Übungen für Beinkraft und Core

  • Squats (Kniebeugen): Trainieren Quadrizeps, Gluteus maximus und Core. Füße schulterbreit, Knie über den Fußspitzen, bis die Oberschenkel parallel zum Boden sind. Frequenz: 3 Sätze à 10 bis 15 Wiederholungen, 2 bis 3 Mal pro Woche.
  • Step-ups (Aufstiege): Simulieren Alltagsbewegungen wie Treppensteigen. Einen Fuß auf eine Treppenstufe, mit diesem Bein nach oben drücken. Frequenz: 3 Sätze à 10 bis 12 Wiederholungen pro Bein, 2 bis 3 Mal pro Woche.
  • Glute Bridges (Hüftheben): Stärken Gesäßmuskulatur und Oberschenkelrückseite. Rückenlage, Becken anheben, bis Knie, Hüfte und Schultern eine Linie bilden. Frequenz: 3 Sätze à 12 bis 15 Wiederholungen, 2 bis 3 Mal pro Woche.

Sobald du 3 Sätze à 15 Wiederholungen sauber schaffst, brauchst du Widerstand, sonst stagniert dein Testergebnis.

Ein Loop Band Set mit drei Stärken ist dafür der einfachste Weg: Bei Squats und Glute Bridges oberhalb der Knie platziert, aktiviert es zusätzlich die Hüftabduktoren – die Muskelgruppe, die beim Aufstehen die Beinachse stabilisiert.

Kombination mit Mobilitätsroutinen und Gleichgewichtstraining

  • Deep Squat Hold: Gehe in eine tiefe Hocke und halte die Position 30 bis 60 Sekunden. Mobilisiert Hüfte, Knie und Sprunggelenke gleichzeitig.
  • Sprunggelenksmobilität: Vorfuß auf eine erhöhte Fläche, Ferse langsam nach unten drücken. Dehnt die Wadenmuskulatur.
  • Einbeinstand: 30 Sekunden pro Bein halten. Frequenz: Täglich, z. B. beim Zähneputzen – so integrierst du Balance-Training nebenbei in deinen Alltag.
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Kraft ist wichtig – Mobilität entscheidet

Regelmäßiges Krafttraining ist entscheidend für optimale Fitness – nützt aber wenig, wenn du deine Mobilität dabei vernachlässigst. Für eine flüssige und effiziente Bewegungsfreiheit solltest du daher zusätzlich auf Faszienpflege setzen.

Bevor du deine Beine belastest, lohnt sich eine kurze Vorbereitung des Gewebes. Verklebte Faszien an der Oberschenkelrückseite und im Gesäß schränken die Hüftbeugung ein – und genau die brauchst du, um vom Stuhl aufzustehen, ohne dich abzustützen.

Zwei Tools reichen dafür: die Standard Blackroll für die großen Flächen an Oberschenkel und Wade, der DUOBALL 08 für die punktuelle Arbeit am Gesäß.

Deine 5-Minuten-Routine für mehr Mobilität

Beinrückseite: Setze dich auf den Boden, lege die Rolle unter die Oberschenkelrückseite. Stütze dich mit den Händen ab und rolle langsam von der Kniekehle bis zum Gesäß. Halte an empfindlichen Stellen 10 bis 15 Sekunden. Mache dies 1 bis 2 Minuten pro Bein.

Gesäßmuskulatur: Setze dich auf den DUOBALL (eine Kugel unter jeder Gesäßhälfte). Verlagere dein Gewicht auf eine Seite und rolle sanft über empfindliche Bereiche. Kreise leicht mit der Hüfte, um tiefer liegende Strukturen zu erreichen. Mache dies 1 bis 2 Minuten pro Seite.

Mehr Varianten findest du bei den Faszienrollen-Übungen für die Beine und den Übungen für den Po.

Nach dieser kurzen Routine kannst du dein Kraft- und Mobilitätstraining starten.

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Fazit: So einfach und aussagekräftig

Der Sit-to-Stand-Test zeigt auf einfache Weise, wie es um deine funktionelle Fitness steht. Du kannst ihn schnell selbst durchführen und viel über deine Kraft, Mobilität und Balance erfahren. Die Anzahl der Wiederholungen, die du in 30 oder 60 Sekunden schaffst, gibt Aufschluss über deine allgemeine körperliche Leistungsfähigkeit und deine Unabhängigkeit im Alter.

Ein schlechtes Ergebnis ist dabei keine Hiobsbotschaft. Mit gezieltem Training – Kraft für die Beine, Mobilität für die Hüften, Balance für die Stabilität – kannst du nicht nur die Testwerte verbessern, sondern auch langfristig etwas für deine Lebensqualität tun.

Teste dich selbst – und nimm deine Bewegungskompetenz in die eigene Hand. Mit smartem Training, regelmäßigem Check und den richtigen Tools.

FAQ – Sit-to-Stand-Test kompakt erklärt

Er erfasst, wie oft du innerhalb von 30 oder 60 Sekunden vom Stuhl aufstehen und dich ohne Abstützen wieder hinsetzen kannst. Der Test misst die Kraft deiner unteren Extremität, deine Mobilität, Koordination und funktionelle Fitness.

Setze dich auf einen stabilen Stuhl, stelle die Füße schulterbreit auf und verschränke die Arme vor der Brust. Stehe beim Startsignal vollständig auf, setze dich wieder hin und zähle dabei, wie oft du innerhalb von 30 oder 60 Sekunden aufstehen und dich wieder hinsetzen kannst.

Für ältere Erwachsene (60 bis 64 Jahre) gelten 17+ Wiederholungen für Männer und 15+ für Frauen als gutes Zeichen. Werte unter 8 deuten auf ein erhöhtes Risiko für Funktionsverlust hin, Werte ≤ 5 auf ein mögliches Sarkopenie-Risiko.

Wiederhole den Test alle vier bis sechs Wochen, um deinen Fortschritt zu messen. Achte darauf, den Test unter gleichen Bedingungen durchzuführen, um die Ergebnisse vergleichbar zu halten.

Kombiniere Krafttraining (zum Beispiel Squats, Step-ups, Glute Bridges) mit täglichem Mobilitätstraining (Hüftmobilisation, Deep Squat Hold) und Gleichgewichtsübungen. Nutze Tools wie die BLACKROLL, um Faszien zu lockern und die Beweglichkeit zu verbessern.

Quellen & Studien

Csuka, M., & McCarty, D. J. (1985). Simple method for measurement of lower extremity muscle strength. The American Journal of Medicine, 78(1), 77–81.
https://doi.org/10.1016/0002-9343(85)90465-6

Araújo, C. G. S., de Souza e Silva, C. G., Myers, J., Laukkanen, J. A., Ramos, P. S., & Ricardo, D. R. (2025). Sitting–rising test scores predict natural and cardiovascular causes of deaths in middle-aged and older men and women. European Journal of Preventive Cardiology, Advance online publication.
https://doi.org/10.1093/eurjpc/zwaf325

Strassmann, A., Steurer-Stey, C., Dalla Lana, K., Zoller, M., Turk, A. J., Suter, P., & Puhan, M. A. (2013). Population-based reference values for the 1-min sit-to-stand test. International Journal of Public Health, 58(6), 949–953.
https://doi.org/10.1007/s00038-013-0504-z

U.S. Centers for Disease Control and Prevention. (2017). STEADI assessment: 30-second chair stand.
https://www.cdc.gov/steadi/media/pdfs/STEADI-Assessment-30Sec-508.pdf

Wang, Z., Yan, J., Meng, S., Li, J., Yu, Y., Zhang, T., Tsang, R. C. C., El-Ansary, D., Han, J., & Jones, A. Y. M. (2022). Reliability and validity of sit-to-stand test protocols in patients with coronary artery disease. Frontiers in Cardiovascular Medicine, 9, 841453.
https://doi.org/10.3389/fcvm.2022.841453