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Die richtige Yogamatte kaufen: Worauf du achten solltest

veröffentlicht von Stefan Schneider in Sport am 26.05.2026
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Stefan Schneider

Ob du gerade deinen ersten Yogakurs gebucht hast, oder mit deinem bisherigen Equipment nicht zufrieden bist: Die Frage, welche die ideale Yogamatte für dich ist, beschäftigt sowohl Einsteiger:innen als auch Fortgeschrittene im Yoga. Viele suchen sich die erste Yogamatte nur nach Preis oder Farbe aus – und merken erst hinterher, dass die Wahl nicht optimal war. Damit du so einen Fehler nicht machst, haben wir für dich die wichtigsten Infos über Yogamatten zusammengestellt, die dir bei der Kaufentscheidung helfen können.

Kurz zusammengefasst 

  • Die wichtigsten Kriterien beim Kauf einer Yogamatte sind Rutschfestigkeit, Dicke, Material und Schadstofffreiheit.
  • Die richtige Dicke (3 bis 5 mm für die meisten) beeinflusst Stabilität und Gelenkschutz.
  • Schadstofffreie Matten erkennst du am Label OEKO-TEX® STANDARD 100.
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Was macht eine gute Yogamatte aus?

Die wichtigsten Kriterien bei der Wahl einer guten Yogamatte sind Rutschfestigkeit, Dicke, Material und Nachhaltigkeit, bzw. Schadstofffreiheit. 

 

Hast du bereits ein paar Yogastunden hinter dir, und vielleicht schon mehrere Yogamatten ausprobiert? Dann weißt du, wie sehr die Matte dein Wohlbefinden beim Training beeinflusst. Da beim Yoga viel Wert auf Ausgeglichenheit zwischen Anstrengung und Entspannung gelegt wird, ist es am besten, wenn du die richtige Yogamatte für deine individuellen Anforderungen aussuchst.

 

Rutschfestigkeit

Ein guter Halt ist nicht nur wichtig für die korrekte Ausführung der Asanas, sondern schützt auch vor Verletzungen. Bei der Rutschfestigkeit werden oft zwei unterschiedliche Eigenschaften zusammengeworfen.

 

  1. Die Rutschfestigkeit der Matte auf dem Boden
  2. Der Grip, der deine Hände und Füße – auch schweißnass – sicher auf der Matte hält

 

Welches Material und welche Oberflächenstruktur hier besser abschneiden, hängt auch von deiner Yogapraxis ab. Dazu mehr im nächsten Abschnitt.

 

Dicke und Dämpfung

Wie viel Millimeter Dicke eine gute Yogamatte haben sollte, hängt davon ab, ob du besondere Dämpfung für deine Knie und Ellenbogen benötigst und ob Platz und Transport eine Rolle für dich spielen. Eine gute Yogamatte sollte Schutz auf harten Böden bieten, aber nicht zu weich sein.

  • 1 bis 2 mm: Faltbare Reisematten sind oft extra dünn, um Platz zu sparen. Dies geht auf Kosten der Dämpfung, was du besonders auf harten Steinböden spüren wirst.
     
  • 3 bis 5 mm: Die meisten Yogamatten haben eine Höhe von 3 bis 5 Millimetern, was für die meisten Yogis ideal ist. Sie sind dünn genug, um genug Halt zu bieten, und schützen auf harten Böden die Gelenke.
     
  • 6 bis 8 mm: Dickere Yogamatten sind zwar gelenkschonender, was aber auf Kosten der Stabilität geht. Du hast hier weniger Halt, etwa wenn du auf einem Bein stehst. Auch nehmen dicke Matten mehr Platz und Gewicht ein, was sie unpraktisch für den Transport macht.

     

Material

Die Wahl des Materials entscheidet über Grip, Gewicht, Langlebigkeit und darüber, was du beim Üben direkt auf der Haut hast.

  • PVC – günstig, langlebig, guter Grip. Enthält oft Weichmacher. Nicht biologisch abbaubar.
     
  • TPE – Thermoplastische Elastomere sind ohne Weichmacher, latexfrei, leichter recycelbar als PVC. Mittlerer Grip, guter Kompromiss für Einsteiger:innen.
     
  • Naturkautschuk – guter Grip, biologisch abbaubar, etwas teurer als Kunststoffmatten. Bei Latex-Allergie auf entsprechende „latexfrei“-Labels achten. 
     
  • Kork – wird bei Schweiß rutschfester, nicht rutschiger. Naturprodukt, biologisch abbaubar.
     
  • Schurwolle – weich, warm, aber wenig Grip. Für Meditation und sanfte Stile, nicht für dynamische Praxis geeignet.

 

Schadstofffreiheit und Nachhaltigkeit

  1. Wenn du auf einer Yogamatte übst, hast du direkten Körperkontakt mit dem Material. Da Yoga gerne im Einklang mit der Natur praktiziert wird, solltest du auf schadstofffreie und nachhaltige Materialien achten.
     
  2. PVC und ähnliche Kunststoffe sind nicht natürlich abbaubar und enthalten oft noch schädliche Weichmacher. Matten aus TPE kommen ohne diese Weichmacher aus und sind daher eine sinnvolle Alternative. 
     
  3. Naturmaterialien wie Kork, Jute, Hanf und Bambus sind nachwachsende Rohstoffe. Achte beim Kauf der Yogamatte aber darauf, ob nicht andere Materialien verarbeitet worden sind.
     
  4. Als zuverlässiges Label gilt der OEKO-TEX® STANDARD 100, der für geprüfte schadstofffreie Produkte vergeben wird.

Yoga Tools

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Rutschfeste Yogamatte – mit Grip

Rutschfestigkeit bei Yogamatten bedeutet zwei Dinge: Die Matte bleibt auf dem Boden. Und: Deine Hände und Füße bleiben auf der Matte.

 

Rutschfestigkeit ist die wohl wichtigste Eigenschaft einer Yogamatte. Denn, wenn die Matte sich auf dem Boden bei jedem Schritt verschiebt, oder wenn du mit Händen und Füßen abrutschst, kannst du die Übungen nicht korrekt durchführen – und riskierst sogar Verletzungen.

 

Trocken vs. nass: Welches Material liefert Grip unter Druck?

Nicht jedes Material verhält sich bei Schweiß gleich. 

 

  • PVC – guter Grip bei trockenen Bedingungen, lässt bei Schweiß nach
  • TPE – mittelmäßige Stabilität trocken und nass
  • Naturkautschuk – stark trocken, bleibt auch nass zuverlässig
  • Kork – steigt mit Feuchtigkeit, bester Grip bei intensiver Praxis
  • Schurwolle – kein nennenswerter Grip, nicht für dynamische Stile

 

Für Hot Yoga, Power Yoga oder schweißtreibende Vinyasa-Sessions solltest du also auf Kork, Naturkautschuk oder TPE setzen. 

 

Oberfläche: rau oder glatt?

Manche Matten haben perforierte oder strukturierte Oberflächen für extra Halt – Jute-Optik, Noppenstruktur, offenporige Textur. Das erhöht den Grip, kann sich aber an Knien und Handflächen unangenehm anfühlen. Wer empfindlicher ist, greift zu Naturkautschuk, Kork oder weichem TPE statt zu rauen Oberflächen.

 

Faltbare Yogamatte: praktisch für unterwegs? 

Eine faltbare Yogamatte hat den Vorteil, dass sie sich leicht im Rucksack oder Koffer transportieren lässt.

Wenn du viel reist oder oft zwischen Yogastudio, Arbeit und zuhause wechselst, ist eine faltbare Yogamatte eine sinnvolle Anschaffung. Achte beim Kauf auf eine Mindestdicke von 1,5 mm. Ansonsten könnte es auf harten Untergründen schmerzhaft werden. Prüfe, ob die Maße im gefalteten Zustand in deine Tasche passen. 

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Yogamatte kaufen: Worauf solltest du achten?

Welche die richtige Yogamatte für dich ist, hängt davon ab, wie oft du übst, wo du übst, was dein Körper verträgt – und was du bereit bist, für bessere Qualität auszugeben.

Körpergewicht und Einsatzbereich

Wenn du täglich und intensiv übst, brauchst du ein robusteres Material als jemand, der zweimal pro Woche Yin Yoga macht. Bei höherem Körpergewicht kannst du auf eine hochwertige, dickere Matte ab 5 Millimeter setzen.

Indoor vs. Outdoor

Für den Innenbereich entscheidet der Bodenbelag: Auf Parkett oder Fliesen braucht die Unterseite eine gute Rutschfestigkeit. Für Outdoor-Praxis zählen UV-Beständigkeit und einfache Reinigung – Naturkautschuk reagiert empfindlich auf direkte Sonneneinstrahlung und ist weniger geeignet.

Allergien und Materialverträglichkeit

Bei Latex-Allergie solltest du darauf achten, keinen Naturkautschuk ohne explizite Latexfrei-Kennzeichnung zu verwenden. TPE und Kork sind sichere Alternativen. PVC kann beim Auspacken etwas riechen – ein paar Tage auslüften lassen hilft.

Preis vs. Qualität

Eine Yogamatte muss nicht teuer sein. Auch im unteren Preissegment finden sich Matten, die für eine sichere und regelmäßige Praxis geeignet sind. Wenn du Yoga dauerhaft praktizierst, kannst du auch in höhere Qualität, Langlebigkeit und Schadstofffreiheit investieren.

  • Unter 25 € – Einstieg möglich, Abstriche bei Grip und Haltbarkeit
  • 30–60 € – solide Qualität für regelmäßige Praxis
  • 60–100 € – Premium-Qualität – langlebig und schadstoffgeprüft
  • Über 100 € – häufig hohe Qualit, aber schlechtes Preis-Leistungs-Verhältnis
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Welche Yogamatte passt zu welchem Yogastil?

Yogastile können sich in Intensität und Trainingsschwerpunkten sehr unterscheiden. Daher hängt die Wahl der richtigen Yogamatte auch vom bevorzugten Stil ab.

Vinyasa, Power Yoga, Ashtanga – Grip über Dämpfung

Fließende Bewegungen, Sprünge, Standhaltungen unter Belastung: Liegt der Schwerpunkt auf Flow und Power, solltest du Grip über Dämpfung bevorzugen. 

  • 4 bis 5 mm Dicke für stabilen Bodenkontakt
  • Material: Naturkautschuk oder Kork, beide schweißresistent

Passende Übungen dazu: Faszien-Yoga, Yoga für Läufer - Vinyasa Yoga

Hot Yoga, Bikram Yoga – Wenn es feucht wird

In beheizten Räumen und bei sehr intensiven Einheiten schwitzt du mehr – die Matte muss das kompensieren.

  • Kork als erste Wahl: Die offenporige Struktur wird bei Schweiß rutschfester
  • Naturkautschuk mit Mikrofaser-Auflage als Alternative

Yin Yoga, Hatha Yoga, Regeneration – Komfort vor Grip

Lange gehaltene Asanas brauchen Dämpfung. Kommt dazu noch ein höheres Körpergewicht, sind dickere Matten empfehlenswert.

  • 6–8 mm, Naturkautschuk oder TPE für angenehme Haptik
  • Schurwolle bei rein bodenbasierter Praxis möglich

Für tiefe Yin-Positionen ohne Gelenkdruck: Der BLACKROLL Block unterstützt dort, wo die Matte allein nicht reicht. 

Weiterführende Links: Yoga am Abend, Yogablock-Übungen

Meditation und sanfte Praxis

Wenn du lange im Sitzen oder Liegen meditierst, brauchst du eine bequeme, weiche Oberfläche, die sich nach einer Stunde noch angenehm anfühlt.

  • Kork oder Schurwolle für warme, angenehme Haptik beim Sitzen
  • 6–8 mm oder Standardmatte mit BLACKROLL BLOCK, um das Becken zu erhöhen und die Wirbelsäule gerade auszurichten.

Weiterführende Links: Yoga im Bett, Yogagurt-Übungen

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Yogamatte richtig reinigen und lagern

Eine Yogamatte sollte regelmäßig gepflegt werden, um sie langlebiger zu machen und für eine angenehmere Praxis.

  1. Am besten ist es, wenn du nach jeder Einheit einmal feucht über die Matte wischst. Dafür kannst du milde Seife oder eine Wasser-Essig-Mischung (4:1) nehmen.

  2. Für die Tiefenreinigung gilt: PVC und TPE vertragen eine längere Wäsche mit Waschmittel, Naturkautschuk nicht – hier nur feucht abtupfen, nie einweichen. Kork kannst du mit einem milden, feuchten Tuch reinigen, aber keine aggressiven Reiniger verwenden.

  3. Lass die Yogamatte nach feuchter Reinigung an der Luft trocknen. Achte beim Lagern darauf, dass sie immer trocken ist, wenn sie gerollt oder gefaltet wird. Lege keine schweren Gegenstände auf der Yogamatte ab. 

  4. Wenn du deine Yogamatte gerne draußen liegen lässt, beachte, dass UV-Licht und Witterungseinflüsse die Lebensdauer der Matte verkürzen können.

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Die Matte als Trainingspartner

Eine Yogamatte ist kein passives Hilfsmittel – sie beeinflusst, wie stabil du stehst, wie entspannt du liegst und wie gut dein Körper nach der Einheit regeneriert.

 

Stabilität entsteht, wenn Grip und Dämpfung zusammenpassen: zu weich, und Standhaltungen kosten unnötig Kraft; zu hart, und lange Bodenpositionen belasten die Gelenke. Eine Matte, die zu deiner Praxis passt, reduziert Ausgleichsbewegungen – und lässt dich Atemarbeit und Bewegung tatsächlich spüren, statt dich auf rutschenden Untergrund zu konzentrieren.

 

Die BLACKROLL MAT ist eine hochwertige Matte, bei der auf ein Gleichgewicht aus gelenkschonender Dämpfung und Stabilität geachtet wurde. Sie dient sowohl als Yogamatte, als auch als Trainingsmatte für verschiedene Übungen. Durch die Zertifizierung STANDARD 100 by OEKO-TEX® kannst du sicher sein, dass das Material absolut schadstofffrei ist.

 

Wenn du Yoga mit einer Faszienroutine kombinierst, gibst du dem Körper nach der Einheit, was er braucht: gezielte Regeneration der beanspruchten Strukturen. Der BLACKROLL Block unterstützt dabei tiefe Positionen, die auf der Matte allein schwer zu halten sind. 

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Finde die richtige Yogamatte für deine Praxis

Die richtige Yogamatte hängt von deinem Körper, der Trainingsintensität, Stil und der Umgebung ab. Grip, Dicke und Material entscheiden darüber, wie stabil du stehst, wie geschützt deine Gelenke sind und wie lange die Matte hält. Wer regelmäßig übt, profitiert von einer schadstofffreien, langlebigen Matte – etwa der BLACKROLL MAT, zertifiziert nach STANDARD 100 by OEKO-TEX®. 

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FAQ – Yogamatte: Die wichtigsten Fragen

Für Einsteiger:innen eignet sich eine TPE-Matte mit 3 bis 5 mm Dicke. Sie ist weichmacherfrei, bietet soliden Grip trocken wie nass und liegt preislich im mittleren Segment. Wer noch unsicher ist, welchen Stil er bevorzugt, ist mit TPE gut aufgestellt – ohne zu viel zu investieren oder falsche Kompromisse einzugehen.

Grip, Dicke und Material müssen zur individuellen Yogapraxis passen. Eine gute Yogamatte hält auf dem Boden, gibt Händen und Füßen sicheren Halt und schützt die Gelenke. Schadstofffreiheit ist wichtig, weil du direkten Hautkontakt hast. Das Label OEKO-TEX® STANDARD 100 gilt als zuverlässige Orientierung beim Kauf.

Rutschfestigkeit ist die wichtigste Eigenschaft einer Yogamatte. Ohne sie lassen sich Asanas nicht korrekt ausführen – und das Verletzungsrisiko steigt. Trocken liefern die meisten Materialien ausreichend Grip. Bei intensiver Praxis mit Schweiß sind Kork und Naturkautschuk die zuverlässigeren Optionen, da sie unter Feuchtigkeit nicht nachgeben.

Nach jeder Einheit feucht abwischen – mit milder Seife oder einer Wasser-Essig-Mischung im Verhältnis 4:1. PVC und TPE vertragen eine gründlichere Wäsche, Naturkautschuk nur feucht abtupfen, nie einweichen. Danach immer an der Luft trocknen lassen, bevor du die Matte rollst oder lagerst.

Für alle, die oft zwischen Studio, Büro und zuhause wechseln oder viel reisen, ist eine faltbare Reiseyogamatte praktisch. Achte auf mindestens 1,5 mm Dicke, sonst wird es auf harten Böden unangenehm. Prüfe vor dem Kauf, ob die gefalteten Maße in deine Tasche passen.